Informationen zum Programm 'Rocky'
letzte Änderung / Ergänzung: 30. Mai 2008
Das Bild zeigt die Nutzeroberfläche im Betrieb zusammen mit einem RXTXv6.1 im 40m Band. Im Einsatz ist die USB-Soundkarte 'Live! 24-bit External' von Creative bei 96kHz Abtastrate.
Alex, VE3NEA unterstützt mit seinem Programm 'Rocky' ab der Version 3.0 auch den SoftRock RXTX Transceiverbetrieb. Es steht allen Nutzern über seine Internetseite
www.dxatlas.com/rocky/
kostenfrei zur Verfügung. Die jeweils aktuelle Version ist dort herunterzuladen. Das Programm zeichnet sich aus meiner Sicht dadurch aus, dass es im Vergleich mit anderen Transceiverprogrammen mit wenig CPU-Belastung auskommt. Ebenso wird nicht unbedingt die neuste WINDOWS XP (SP2) als Betriebssystem erwartet. 'Rocky' läuft ebenso unter Windows ME und Windows 2000. Nach Auskunft von Alex läuft Rocky eventuell unter Windows 98SE, aber nicht unter Windows 95 and Windows 98GE. Zu Windows VISTA kann ich keine Auskunft geben, da ich keinen PC mit dem Betriebssystem besitze und auch keinen speziellen Bericht dazu gelesen habe. Ich gehe aber davon aus, dass es problemlos funktionieren wird. Ich nehme gerne Erfahrungen hier mit auf und bitte um entsprechende Rückmeldungen.
'Rocky' erwartet Soundkarten mit WDM Treibern. Hier kann es bei einigen Soundkarten zu Problemen kommen, wenn die Treiber der Kartenhesteller nicht zu 100% dem Standard entsprechen. Bei mir funktionieren folgende Soundkarten zusammen mit 'Rocky':
- EDIROL FA-66 (Firewire) mit 48/96kHz Abtastrate
- CREATIVE Live! 24-bit External USB mit 48/96kHz Abtastrate
- CREATIVE MP3+ USB mit 48kHz Abtastrate
- Realtek AC97 Audio (Onboard) mit 48kHz Abtastrate
- Crystal WDM AC97 (Onboard) mit 48kHz Abtastrate
- SoundMAX HD Audio (Onboard) mit 48kHz Abtastrate
- TERRATEC AUREON 5.1 USB Mk.2 mit 48kHz Abtastrate
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Nicht funktioniert bei mir:
- Behringer FCA-202 (Firewire)
Für den Transceiverbetrieb erwartet 'Rocky' 2 Soundkarten. Eine hochwertigere Karte für die I/Q-Signale vom RXTXv6.2 (Empfänger) und zum RXTXv6.2 (Sender). Eine Standard-Onboardkarte reicht für die Audiowiedegabe (Kopfhörer, Lautsprecher). Hervorzuheben ist, dass die Karte für die Wiedergabe mit einer geringeren Abtastrate arbeiten kann als die RX/TX-Karte.
Hier meine Konfiguration ('Settings' unter dem Menüpunkt 'View').
Wie unter dem Haupmenüpunkt 'SoftRock RXTX, allgemeine Informationen' beschrieben ist, sind bestimmte Frequenzbereiche für den Sendebetrieb zu meiden.
Diese Frequenzbereiche können zur Erinnerung während des Betriebs gekennzeichet werden. Standardmäßig sind hier +/-250Hz bzw. 4000Hz eingetragen. Für 96kHz Abtastrate sollte anstelle von 4000HZ dann 8000Hz eingetragen werden.
Neben der Konfiguration der Soundkarten ist für den Sendebetrieb die Steuerung der kleinen Baugruppe über eine serielle Schnittstelle einzurichten. Hier wird COM1: genutzt.
Alex, VE3NEA gibt die folgende Schaltung für 'Rocky' zusammen mit der RXTX-Platine an. Neben der einfachen PTT-Steuerung ist auch der Anschluss für ein Paddle zum Betrieb des in der Software integrierten Keyers zu erkennen. Bei diesem Anschlus des Paddles ist zu beachten, dass der Mittelpunkt NICHT auf Masse liegt, sondern auf +12V. Daher nutze ich eine mit 2 Transistoren und 4 Widerständen ergänzte Schaltung. (Schaltung wird hier noch eingefügt)
Bevor der Funkbetrieb mit einem SoftRock RXTX aufgenommen werden kann, sind einige Abgleicharbeiten durchzuführen. Zunächst wird der Empfänger betrachtet. Die I/Q-Ausgänge des RX (U8: TLV2462) werden mit dem Stereo-Eingang ('Line-In') der Soundkarte verbunden. Um den Dynamikbereich der Soundkarte auch nutzen zu können, wird im Windows Audio-Mixer für 'Line-In' der Regler nur gering aufgeschoben. Die Grundfunktion des Empfängers ist nun an einer Antenne oder zunächst besser an einem Signalgenerator zu prüfen.
Das obige Beispiel zeigt das angezeigte Empfangsspektrum mit einem Träger aus einem Signalgenerator bei etwas 7028kHz. Im linken Bild wird das Ergebnis ohne jegliche Korrektur dargestellt. Aufgrund geringfügiger Abweichungen in der Amplitude (Verstärkung) und Phase von den idealen Verhältnissen ist die Seitenbandunterdrückung nur etwa 40 dB, etwas oberhalb 7000 kHz ist dieses Seitenband zu erkennen. Von Alex, VE3NEA kommt die Idee des automatischen I/Q-Abgleichs, die inzwischen auch von anderen Programmautoren aufgegriffen wurde. Hier im Programm ist um 'Tools' 'RX I/Q Balance' aufzurufen. Durch Setzen das Häkchen für 'Collect data' und 'Correct balance' wird diese Vorgehensweise aktiviert. Iterativ werden dabei die Werte der Verstärkung und Phase für einen Kanal verändert bis eine ideale Seitenbandunterdrückung erreicht ist. Diese Daten werden abgespeichert. Über eine Ausgleichsfunktion stehen nun Korrekturdaten für den Empfangsbetrieb zur Verfügung. Die Anwendung führt zum Ergebnis im rechten obigen Bild. Aufgrund einer Brummschleife entstehen die Störsignale um die Mittenfrequenz, darauf wird später eingegangen.
In den beiden hier gezeigten Screenshots sind die Korrekturdaten für den Empfang aufgetragen. Im linken Bild wurden die Werte mit einem Signalgenerator an der Antennenbuchse gewonnen, der langsam über den Empfangsfrequenzbereich durchgestimmt wurde. Rechts sind die Werte aus den gerade vorhandenen Empfangssignalen bestimmt worden. Da nur laute Signale für den Prozess jeweils genutzt werden können, sind nach nur kurzer Zeit nur wenige Punkte bestimmbar. Dadurch sind auch die Ausgleichskurven noch stärker fehlerbehaftet.
Falls der automatische I/Q-Abgleich nicht klappt, gibt es mehrere Gründe. Hier sind
Hinweise
für diesen Fall zu finden.
.... es sind noch viele Informationen einzufügen.
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